Tierschutz-News

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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Hilfe für Schlossgartentiere
Es war ein ruhiges Jahr für die Schloßgartentiere. Es gibt nur zu berichten, dass im Frühjahr eine der sechs weißen Gänse von einem Wildtier gerissen wurde. Bei dieser Gelegenheit möchte Karin Franz nochmals betonen, dass ihre Arbeit im Schlossgarten sich nur auf kranke oder verletzte Tiere beschränkt. Sie bittet auch darum, sich an das Fütterungsverbot zu halten, da alles wildlebende Tiere sind, die in diesem Paradies genügend zu fressen finden. Falls es wirklich einmal nichts zu finden gibt, übernimmt die Schloßgartenverwaltung die dann notwendige Fütterung.
Manchmal bezieht sich die Arbeit von Karin Franz auch auf außerhalb des Schloßgartens lebende Tiere. So wie die kleine Episode mit Rudi dem Fuchs.
Ende April 2014 brachten Karin Franz und Barbara Schwalbe, beide ehrenamtlich tätig im Tierschutzverein Schwetzingen, den sehr zutraulichen und menschbezogenen Fuchs Rudi in sein neues Zuhause nach Trier. Rudi wurde von Spaziergängern in der Schwetzinger Sternallee gefunden und stellte sich als sehr zutrauliches Tier heraus. Mit großer Wahrscheinlichkeit war er bei Menschen aufgewachsen, die sich seiner entledigten, als er größer wurde.
In seinem neuen Zuhause stellte sich dann irgendwann heraus, dass Rudi eine Shirley war. Aber auch Shirley war für ein Wildtier viel zu zutraulich. Sie besuchte die Menschen, die mit ihr auf dem schönen weitläufigen Anwesen wohnten, in deren Häusern, spielte mit den Kindern, ließ sich willig fotografieren und folgte wie ein Hund.
Eines Tages freundete sie sich mit einem Artgenossen an und verschwand immer öfter in den angrenzenden Wäldern, manchmal tagelang. Ihr Futter fraß sie nicht mehr sofort, sondern vergrub einen Teil im Wald. Sie wurde immer schöner, bekam ein tolles Fell und sah endlich aus wie ein richtiger Fuchs. Eines Tages bemerkten die Menschen, die sich um sie kümmerten, dass sie immer dicker wurde – Shirley war trächtig. Sie wurde scheuer, zog sich zurück und eines Tages war sie ganz verschwunden. Entgegen der anfänglichen Befürchtungen lebt sie heute wie ein richtiger wilder Fuchs und konnte somit erfolgreich ausgewildert werden. Ein größeres Dankeschön konnte Rudi/Shirley den Tierschützern nicht machen.
Bilder der Schloßgartentiere und auch von Rudi/Shirley auf der HP des Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.
Mistelverkauf zugunsten der Schloßgartentiere am Samstag, 05.Dez. 2015 ab 10 Uhr (Schloßplatz bei der Spargelfrau oder vor dem Brauhaus). Kontoverbindung  DE57 6725 0020 0009 1552 01 Sparkasse Heidelberg

 

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Spendenkonto für die Aktion

"Hilfe für Schlossgartentiere"

Tierschutzverein Schwetzingen Schlossgartentiere

Konto 9155201 BLZ 672 500 20 Bezirkssparkasse Heidelberg

Wir möchten darauf hinweisen, dass Spenden nur für verletzte, kranke oder ín Not geratene Tiere verwendet werden.

Ansprechpartner für Schlossgartentiere: Karin Franz Telefon 0171/6778666

 

Hilfe für Schlossgartentiere 2014 

Kröten im März 2014 

Auch dieses Jahr beobachtete ich im März wieder ein seltsames Krötensterben im Schlossgarten. Ich fand am Ufer zerfetzte Tiere, an deren Beinen nur noch die Haut als leere Hülle zu sehen war. Oft waren Rumpf und Kopf noch vollständig erhalten, aber der Rest des Körpers sah aus wie ausgesaugt und nach außen gestülpt. Vier Tiere fuhr ich zum chemischen Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe und traf mich dort mit Herrn Dr. Maier vom Regierungspräsidium. Nach Prüfung aller Bilder und Fakten sowie einer Besprechung mit einem weiteren Experten, fand er im Internet Bilder über Fraßspuren von Iltis und Marder, die genauso aussahen wie die zerfetzten Tiere. Ein weiteres Treffen mit Herrn Sauter vom Veterinäramt und dem Forstrevierleiter Herrn Kolb, bestätigte diese Vermutung ein weiteres mal. Tiere erschließen sich neue Futterquellen, was Evolution bedeutet und jetzt hat es leider unsere jährlich weniger werdenden Kröten erwischt. 

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Schwäne 

Es gibt ein letztes Schwanenpaar im oder besser gesagt am Schlossgarten, denn sie halten sich vorwiegend im und am Kanal in der Zähringer Strasse auf und unternehmen nur selten einen Ausflug in den Garten. Dieses Jahr bauten sie ihr Nest an einem besonders ungünstigen Platz, gleich rechts nach dem St. Thomas Heim, hinter dem Zaun auf einer kleinen Wiese. Belästigt von jedem Hund, aber sicher auch gut versorgt mit Futter. Ich unternahm ein paar hilflose Versuche den Zaun mit Efeu zu verkleiden, aber die Nähe zum Spazierweg war einfach zu groß. Eines Nachmittags bekam ich einen Anruf eines Schlossgartenaufsehers. Aus den 9 gelegten Eiern waren 5 kleine Schwäne geschlüpft, eines hatte leider nicht überlebt, 4 Eier lagen noch im Nest. Von dieser Wiese aus gibt es einen Zugang zum Kanal, der unterirdisch in der einen Richtung zur Stadt und in der anderen Richtung nach Oftersheim führt. In diesen Kanal haben sich die Schwäne, nicht wissend dass sie da nicht mehr rauskommen, begeben. Ich riet dem Aufseher um Benachrichtigung der Feuerwehr, da ich selbst zur Zeit nicht abkömmlich war. Die Feuerwehr war auch zur Stelle, hatte aber aufgrund der heftigen Gegenwehr der Eltern, keine Chance die kleinen Schwäne wieder ans sichere Ufer zu bringen. Abends sah ich, dass die FW einen steilen Steg ans Ufer gebaut hatten, aber es war völlig unmöglich dass die Eltern vorausgingen und die Kleinen folgten. In dieser Lage konnte ich ebenfalls nichts ausrichten. Es war eine kühle Nacht. Die Schwäne waren aufgeregt hin- und hergerissen zwischen ihren Jungen im Wasser und den verbliebenen 4 Eiern im Nest. So war die restliche Brütung permanent unterbrochen und es bestand keine Hoffnung auf die Schlüpfung der restlichen Jungen. Auch die Chance zum Überleben der Kleinen im Wasser war gering. Am nächsten Morgen traute ich vor Glück meinen Augen nicht, als ich am Dreibrückentor  in den Schlossgarten ging und unten im Leimbach auf einer Schlamminsel die 4 Würmlinge allein und sichtlich erschöpft sitzen sah. Sie hatten den ganzen Weg unterirdisch im Kanal bis ans andere Ende der Stadt zurückgelegt. Niemand hätte damit gerechnet, dass sie diesen langen Weg überleben. Sofort verständigte ich die geplagte FW und bat um weitere Hilfe. Zusammengekauert saßen alle 4 am Uferrand und ich konnte  alle auf einen Streich mit dem Köcher fangen. In einer Box ging es per Auto zurück in die Zähringer Strasse. Die Eltern hielten sich noch hinterm Zaun beim Nest auf. Ich musste sie vorlocken, denn von dort aus wären sie wieder im falschen Kanal gelandet, sie mussten rüber in den der Richtung Schlossgarten führt. Auf diesem Wasser gibt es zu den anderen Kanälen keine Verbindung. Also setzte ich die Kleinen wieder in den Köcher und zeigte sie den Eltern. Es dauerte endlos bis sie kapiert hatten, rüber zu wechseln in den anderen Kanal. Dort saßen mittlerweile die Kleinen am Ufer und endlich war der herrliche Moment da, als Mama und Papa ans Ufer flatterten und ihre Jungen in Empfang nahmen. Sofort zogen sie sich mit ihnen in den jetzt richtigen Kanal zurück. Die im Nest verbliebenen Eier habe ich später entsorgt, es war keinerlei Leben mehr darin. Die 4 Jungen wuchsen heran und waren nach ca. 2 – 3 Monaten mit ihren Eltern verschwunden. 

Gänse 

Seit Mitte Oktober behandle ich im Schlossgarten eine hinkende weiße Hausgans mit Medikamenten. Sie hat sich offensichtlich den linken Fuß verstaucht. Bisheriger Erfolg ist, dass sie beim Fressen wieder steht und ich will das ganze noch eine Weile fortsetzen, bevor ich sie unnötig aus ihrem Gänseverband rausreiße und ihr damit unnötigen Stress bereite. Falls keine Besserung eintritt bleibt ein Besuch bei Dr. Schneegans in Bad Dürkheim.

 Karin Franz 

Spendenkonto : 

Tierschutzverein Schwetzingen Schlossgartentiere

Sparkasse Heidelberg

IBAN : DE57 6725 0020 0009 1552 01

BIC : SOLADES1HDB    

Hilfe für Schlossgartentiere
Hört bitte endlich auf zu füttern - innerhalb und außerhalb des Schlossgartens.
Am 7. September 2012 bekam ich einen Anruf der Kontrolle am Schlossgarteneingang. In der Leopoldstrasse sitzt eine Pfauenhenne mit 4 Kücken auf einem Garagendach. Pfaue in ganz Schwetzingen unterwegs - Riesenthema !

In den letzten Jahren immer häufiger, sozusagen täglich ! Ohne Zweifel ist der Grund dafür die Fütterei aus den Häusern und Geschäften heraus. So höre ich dann z.B. von einer Angestellten eines Geschäftes der Innenstadt, wie „goldisch" es ist wenn die Pfaue gegenüber beim Bäcker stehen und warten bis sie was zum fi-essen bekommen. Es ist überhaupt nicht „goldisch" und ihr eigentliches Futter finden sie im Schlossgarten genug ! Jedesmal halte ich die Luft an, werm sie über viel befahrene Straßen laufen und wundere mich, dass noch nicht schon viel mehr passiert ist.

Ich karm verstehen, dass die Menschen an diesem ungewöhnlichen Bild - ein Pfau vor meinem Fenster oder mitten in der Stadt vor einer Eisdiele - Spaß haben, aber kann man sie nicht einfach ansehen ohne zu fiittem !? Zu 90% bekommen sie Brot, was ihnen sowieso gar nicht guttut.
Im gesamten Schlossgarten ist füttern untersagt und das nicht ohne Grund und jetzt meine ich nicht die Verunreinigung der Gewässer oder der Vermehrung von Ratten, sonder die dort lebenden Tiere selbst, um die es mir immer geht. Vor 2 Jahren habe ich den Gänsen im Schlossgarten 3 Monate lang Mineralfutter gegeben, weil ihnen
die Federn ausgingen. Sie sind satt vom Brot und fressen kein Gras mehr, so dass ihnen die wichtigen MineraHen fehlen.
Des Öfteren renne ich schimpfend durch den Garten, weil die Unvemimft der Menschen grenzenlos ist. Da werden ganze Brotlaibe in den Bach geworfen, zum Teil sogar hartes verschimmeltes Brot. Oder vor mir schwimmt ein Schwan mit einem ganzen getrockneten Brötchen im Schnabel. Sie haben weder Zähne noch den Verstand es erstmal im Wasser einzuweichen. Aber egal auf welche Art ich die Menschen anspreche, bemüht erklärend zu sein, geduldig mit handfesten Argumenten, meist schlägt
mir aggressives Geschimpfe entgegen, sodass auch ich nicht immer Geduld und Freundlichkeit bewahren kann. Oft bin ich im Zwiespalt, wo sag ich was und wo nicht.
Ganz klar bin ich gegen jede Fütterei, deim es sind Wildtiere, die im Garten genug natürliches Futter finden. Diese Fütterei ist falsch verstandene Tierliebe und als oft übersteigert fürsorgliche Hundebesitzerin weiß ich wovon ich rede. Seit meinem Engagement im Schlossgarten muss auch ich mich oft zurücknehmen, es ist die Natur, ich darf rücht zuviel eingreifen.

Bei dieser Gelegenheit muss ich nochmals deutlich sagen, dass sich meine Arbeit auf kranke, verletzte oder in Not geratene Tiere bezieht, nur dafür verwende ich die Spendengelder, nicht für Futter.
Im Winter, bei Eis und Schnee flittert die Verwaltung in vernünftigem Maß Kömerfutter, welches Enten und Gänse vertragen.

Zurück zu den Pfauen.
Der Weg der Henne auf das Garagendach zum Brüten führt vorbei an der Futterhand des Menschen ! Diese Brüterei auf dem Garagendach war der Gipfel! Die Kleinen brauchten 10 Wochen um von da, überhaupt mehr schlecht als recht, runterzukommen. So lange wären sie Wind und Wetter ausgesetzt und zu fressen gibt's da oben auch nichts.
Bitte hört auf die Pfaue in Wohngebiete zu locken, es sind keine bequemen Haustiere.
Die Herme mit ihren Kücken habe ich zurückgebracht und wieder muss ich mich beherrschen, wenn ich morgens im Halbschlaf Pfauenschreie höre, die sich plötzlich viel mehr nach Not anhören, ich karm sie nicht beschützen, der Rest ist Natur.

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Nochmal die Bitte. Füttert sie nicht, wenn ihre Mutter ihnen das erste Mal die Stadt zeigt.
Vielen Dank den Anwohnern links und rechts der Garage, die die Schlossgartenaufseher informiert haben und damit mich. Des weiteren möchte ich mich ganz herzlich bei der freiwilligen Feuerwehr bedanken, die mich vor kurzem bei der Rettung meiner zweiten (ich konnte schon mal eine retten") blinden Gans
unterstützt hat.
Karin Franz
Tierschutzverein Schwetzingen

Spendenaufruf des Tierschutzvereins Schwetzingen

Bei allen Tieren des Schloßgartens, außer dem Pfau, handelt es sich um Wildtiere, für die die Schloßgartenverwaltung nicht verantwortlich ist und auch finanziell nicht verantwortlich sein kann.

Seit vielen Jahren bin ich aufmerksamer Liebhaber des Schloßgartens und inmitten seiner Schönheit finde Ich immer wieder kranke und verletzte Tiere. Da kann ich nicht vorbeilaufen und alles der Natur überlassen. Der „Historische Garten" wird wie mit der Nagelschere gepflegt, was wäre er jedoch ohne die Tiere !

Für mich nur halb so schön. Ich kümmere mich um sie, da auch viele von ihnen Stammbewohner und nicht „Wildtiere" sind.
Eine Erstversorgung findet beim Tierarzt oder Tierklinik kostenlos statt, weiterführende Behandlung und Pflege kosten jedoch Geld.
Mein Bemühen der WIederauswilderung führt oftmals dazu, dass ich als Besitzer angesehen werde und die Tierarztkosten übernehmen soll. Es sind nicht meine Tiere, aber ich komme nicht an ihnen vorbei.

Nach langen Gesprächen mit den tatsächlich nicht Verantwortlichen, habe ich mich entschlossen selbst die Initiative zu ergreifen, mit Unterstützung des Tierschutzvereins Schwetzingen und im Einvernehmen mit der Schloßgartenverwaltung.

Darum bitte um Ihre Unterstützung.
Karin Franz

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    Tom   Tom, 2-jähriger kastrierter Kater, sucht ein schönes neues Zuhause…

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