Aktuelles aus dem Verein
 

auch unter "notfellchen" suchen Katzen ein Zuhause

 

 

Der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. wünscht

 allen seinen Mitgliedern, Freunden, Förderern und Helfern

 frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2013.

 

Dringend neues Zuhause gesucht !!!

Der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. sucht dringend neue Räumlichkeiten für seine Katzenauffangstation.

 

In dieser Station werden abgegebene, gefundene und kranke, alte Tiere aufgenommen.

Die Aufnahmekapazität liegt bei 15 bis 20 Tieren. Die Tiere leben in Gruppen in einzelnen Zimmern, die katzengerecht eingerichtet werden. Von hier aus werden die Tiere tierärztlich betreut und später in ein neues Zuhause vermittelt.

 

Außerdem kümmert sich der Verein noch um verwilderte Hauskatzen. Diese werden eingefangen, beim Tierarzt kastriert und nach einer gewissen Genesungsdauer an betreute Futterplätze zurückgebracht. Auch diese Tiere werden kurzfristig in der Auffangstation untergebracht.

 

Die Räume werden regelmäßig geputzt und die Tiere fast rund um die Uhr von ehrenamtliche Mitarbeitern betreut. Wir legen großen Wert auf Sauberkeit und gepflegte Räume.

 

Gesucht werden Räume in der Größenordnung 100-150 qm mit Lagermöglichkeiten (ca. 30 qm).

Gedacht wird hierbei an Büroräume, Wochenendhäuser, Einfamilienhäuser mit etwas Abstand zum Nachbargrundstück etc. Es muss nichts „supertolles“ sein, wir können es uns selbst „supertoll“ machen.

 

Gesucht wird  in Schwetzingen, Brühl, Plankstadt, Oftersheim, Ketsch, Mannheim-Rheinau.

 

Wir freuen uns über jedes ernst gemeinte Angebot.

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.

 

 

Tierschutzverein freut sich über Spende

Die beiden Betreuerinen des diesjährigen Weihnachtsmarkts vom Tierschutzverein Schwetzingen wurden vom Besuch des Landtagsabgeordneten Herrn Manfred Kern überrascht. Suchte er etwa im großen Angebot an schönen weihnachtlichen Geschenken nach Präsenten für seine Frau und seine Kinder, oder wollte er zum Kauf angebotene Hundeleckerlies für seinen Labrador-Mix erstehen? Doch weit gefehlt: er überbrachte die frohe Botschaft, dass er den Tierschutzverein Schwetzingen mit einer nicht unerheblichen Spende von 500,- € unterstützen will. "Ich finde das Engagement der durchweg ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer sehr beachtlich und möchte mit meiner Spende deren Sorge um das Wohlergehen von ausgesetzten, abgegebenen und kranken Tieren honorieren", sagte Kern bei der Übergabe und fügte hinzu: "Ich würde mich freuen, wenn diese Spende bei anderen Tierfreunden einen Anstoß zur Nachahmung gäbe."

Die Zweite Vorsitzende machte nochmals darauf aufmerksam, dass der Tierschutzverein Schwetzingen verzweifelt Ersatz für die leider zum Ende März kommenden Jahres gekündigte Katzenauffangstation in Mannheim-Rheinau sucht. Das schönste Weihnachtsgeschenk für alle aktiven Mitarbeiter und Mitglieder wäre ein Angebot seitens der Bevölkerung zur Anmietung von Räumlichkeiten oder Kauf eines älteren Hauses mit oder ohne Grundstück in den Gemeinden Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim oder Plankstadt.

 

Angelika Wallner (links) und Christiane Fischer (rechts) vom Tierschutzverein Schwetzingen freuen sich sehr über die Spende von Manfred Kern.

 

 

Weihnachtsmarkt

des Tierschutzvereins Schwetzingen

 

Damit niemand sich verirrt, der Wegweiser zum Weihnachtsmarkt

 

Es war wieder einmal soweit: der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. veranstaltete im Bassermann-Vereinshaus in Schwetzingen, Marstallstr. 51, den bei allen

Tierfreunden aus nah und fern beliebten Weihnachtsmarkt;  dankenswerterweise hat uns der DLRG seinen schönen Raum zur Verfügung gestellt.

 

Den Besuchern und Käufern wurde ein abwechslungsreiches Sortiment an schönen Bastel- und Hobbyarbeiten in ruhiger, besinnlicher Atmosphäre geboten. Es wurden selbst hergestellter Kirschlikör, Keramikarbeiten und Engel in Tiffanytechnik sowie handgefertigte Weihnachts-Klappkarten angeboten. Erstmalig kam leckeres Weihnachtsgebäck zu erschwinglichen Preisen zum Verkauf. 

 

Der „Renner“ der letzten Jahre, nämlich selbst zubereitete und besonders gesunde, weil ohne  Zucker und Konservierungsstoffe gebackene Hunde-Leckerli fanden auch in diesem Jahr wieder reißend Absatz; selbst verwöhnte Hunde sind ganz wild danach, wie einige Stammkunden berichteten. Auch selbstgebackenen, gesunde Plätzchen für Hasen fanden ihre

Käufer.

 

Beim Anschauen der weihnachtlichen Arbeiten kamen die Tier- und Naturfreunde schnell miteinander ins Gespräch, u. a. wurden Fragen über Tierhaltung und Igelüberwinterung erörtert.  Besonderes Interesse und Anteilnahme zeigten die Besucher bei der Suche einer neuen Bleibe zur Unterbringung der dem Tierschutzverein anvertrauten Katzen. Neben Info-Material lagen drei Unterschriftenlisten (man könnte zwanzig bis dreißig auslegen, die alle brisante Themen aufzeigen, aber den Rahmen sprengen würden) aus, in denen sich die Besucher eintragen konnten; die ausgefüllten Listen werden dann an den Deutschen Tierschutzbund weitergeleitet. Viele zeigten sich empört über den immer noch nicht für Tierschützer zur Zufriedenheit geregelten Schlachttiertransport, das Klagerecht von Tierschutzorganisationen gegen Tierqual, Tierhaltung, Zirkustiere u. a. und den viel zu vielen Tierversuchen, wo Tausende Tiere „geopfert“ werden, um Chemikalien und Arzneimittel zu testen, trotzdem es Aussage kräftigere Alternativmethoden gibt.

 

Der gesamte Erlös des Weihnachtsmarktverkaufs kommt den Tieren des Vereins zugute. Allen Besuchern und Käufern ein herzliches Dankeschön.

 

 

 

 

 

Helferfest

 

Am Samstag, dem 3. November 2012, fand wieder im Johann-Peter-Hebelheim das Helferfest des Tierschutzvereins Schwetzingen und Umgebung e. V. statt. Bei dieser Gelegenheit sprach die Zweite Vorsitzende, Angelika Wallner,  ihren Dank allen anwesenden Helferinnen und Helfern, sowie auch denen, die nicht teilnehmen konnten, aus. Ohne diese unermüdliche Arbeit  wären die Aufgaben des Vereins nicht zu bewältigen gewesen.  Ein besonderer Dank geht auch an die Leitung des Johann-Peter-Hebelheims, dass sie uns auch in diesem Jahr die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Bei einer schmackhaften Kürbissuppe, Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien gab es unter den Anwesenden anregende Gespräche und Erfahrungsaustausch.

 

 

Begrüßung der Helferinnen und Helfer

 

 

Noch wird das Kuchenbuffet bewacht

 

 

Die Helferinnen und Helfer beim fröhlichen Beisammensein

 

 

 

Spendenübergabe

 

"Anlässlich des 2-jährigen Jubiläums von ANUBIS Tierbestattungen Rhein-Neckar überreichte der Inhaber, Herr Spannagel, eine Spende an Frau Oelenheinz/Tierheim Heidelberg und Frau Wallner/Tierschutzverein Schwetzingen. Das Foto zeigt (von links) die beiden Vertreterinnen der Tierschutzvereine: Angelika Wallner und Annegret Oelenheinz umrahmen den Spender Harald Spannagel."

 

Rasierklingen in Wurst eingearbeitet

 

Im Bereich der Rohrhofer Strasse in Brühl sind mit Rasierklingenstücken präparierte Wurststücke aufgetaucht.

Eine Hundehalterin war dort in den Abendstunden des Donnerstags unterwegs, als ihr Tier plötzlich etwas im Gras fand und auffraß. Zur gleichen Zeit entdeckte auch die Halterin ein weiteres Stück Wurst, in das ein Stück Rasierklinge eingearbeitet war. Sofort brachte sie ihren Hund zur Untersuchung in die Tierklinik. Dort wurde der Vierbeiner geröntgt und die Klinge im Magen entdeckt. Der Hund wurde mit Medikamenten zum Erbrechen gebracht und schied das scharfkantige Metallstück wieder aus. Bislang scheint er gesundheitlich keine weiteren Probleme durch den Zwischenfall erlitten zu haben. Dennoch sei Anzeige gegen den oder die unbekannten Tierquäler gestellt worden.

Hundhalter in Brühl werden derweil zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.  

 

 

Zwergkaninchen ausgesetzt

 

Anfang September fanden Spaziergänger zwischen Ketsch und Speyer eine zahme Kaninchenmutter mit ihren 5 damals ca. 1-2 Tage alten Babys. Die Mama ist ein Löwenköpfchen, ziemlich hell mit grauen Flecken und noch sehr jung. Wie herzlos muss ein Mensch sein, der diese Tiere ihrem Schicksal überließ? Ein Anruf beim Tierschutz und man hätte die Tiere aufgenommen. Aber dazu war man wohl zu feige.

 

 

Igel gefunden

 

Deutlich unter 100 gr. war das Igelmädel, das ein netter Neulußheimer auf der Straße fand. Von Geschwistern und der Mama war weit und breit nichts zu sehen. So nahm er das Tierchen mit und brachte es zum Tierschutzverein Schwetzingen. Dort wird es jetzt liebevoll und sachkundig aufgepäppelt und nächstes Jahr im Frühjahr wieder ausgewildert.

Ein paar Tage später wurde bereits ein weiteres untergewichtiges Tier gefunden und abgegeben.

 

Sommerfest 2012

Sommerfest des Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e. V. in der Schwetzinger-Grillhütte

Wieder einmal trafen sich viele Tierfreunde aus der näheren und auch weiteren Umgebung zum schon obligatorischen Sommerfest des Tierschutzvereins Schwetzingen, das dieses Jahr zum siebten Mal in Folge in der Grillhütte Schwetzingen stattfand. Auch dieses Jahr blieben Rost und Grill kalt, denn es wurde neben Kaffee und Kuchen und kühlen Getränken wieder fleischlose Kost angeboten. Denn eines der Ziele des Tierschutzes ist Schutz der Tiere und nicht deren Verzehr – zumindest nicht jeden Tag! Das kulinarische Angebot reichte von knackigen Salaten, sehr leckeren Gemüseplätzchen und die schon in den Vorjahren von den Besuchern stark nachgefragter Pilzpfanne bis zu Dampfnudeln mit Vanillesoße und vegetarischen Tartarbroten. Die vor Ort frisch zubereiteten und gebackenen Dampfnudeln waren schnell verkauft und verzehrt.  Diese Tatsache spricht für den guten Geschmack dieses Hefegebäcks. Der TSV dankt allen Salatezubereiterinnen, Kuchenbäckerinnen und den vielen Helfern und Helferinnen, ohne die das Fest nie hätte stattfinden können, für das gute Gelingen.

 

Bei Sonnenschein, aber gemäßigten Temperaturen, verbrachten die Tierfreunde an den liebevoll dekorierten Tischen ein paar gesellige Stunden unter den alten, Schatten spendenden Bäumen des Natur-Areals der Grillhütte – ein sehr schöner Platz, um sich über das Wohlergehen von Hunden, Katzen, Kaninchen u. a. Tieren auszutauschen und evtl. sogar neue Freundschaften zu schließen.

Der Info-Stand „Hilfe für Schlossgartentiere“ wurde von der Initiatorin Karin Franz betreut. Sie klärte die Besucher auf, dass verletzte kranke Eichhörnchen, Gänse, Schwäne und andere Vögel, die im Schlossgarten leben, eine Erstversorgung beim Tierarzt finden. Jedoch ist eine weiterführende Behandlung und Pflege oft mit Geld verbunden, wofür sie um finanzielle Unterstützung bittet. Denn für die Wildtiere übernimmt die Schlossgartenverwaltung keine Verantwortung. An diesem Stand las auch die Autorin Margot Doll aus ihrem Buch "Schlossgaadeschpaziergang" einige Passagen vor.

 

Darüber hinaus gab es Informationen über den Tag der Artenvielfalt. Hier stand Herr Karl Stippinger, er ist aktiv im Mannheimer Verein "Tiere im Quadrat", den Fragenden Rede und Antwort.

 

Der kleine, feine Stand von Silvia Dietz informierte über leckere Tiernahrung für Hunde, Katzen und andere Tiere.

 

Am Stand von Frau Jutta Tanzer "Tuning for Dogs"  gab es maßgeschneiderte Halsbänder für Hunde, Katzen und auch Pferdegeschirre zu bestellen.

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Was macht man mit seinem Haustier, der der treueste Freund für viele Jahre war, wenn es stirbt? Herr Harald Spannagel versuchte hierzu Alternativen aufzuzeigen. Die oft Jahrzehnte dauernde Freundschaft sollte beim Tod nicht abrupt abbrechen. Die Tierbestattungsfirma Anubis steht hier den Tierfreunden gerne beiseite.

 

Außerdem gab es wieder eine gut bestückte Tombola mit tollen Preisen; Nützliches und Schönes konnte per Los gewonnen werden.

 

Ein Bücher- und Tierartikelflohmarkt rundete das reichhaltige Angebot ab.

 

Eine Schautafel informierte über die im letzten Jahr vermittelten Tiere. Ebenso gab es Informationen über die Tierversorgung während des Urlaubs und andere Themen. Jeder Tierfreund konnte sich auch per Unterschrift an verschiedenen Protestaktionen des Deutschen Tierschutzbundes beteiligen.

 

Es war ein rundum gelungenes Fest.

 

Der Aufbau

 

Informationen

Der Tag der Artenvielfalt

Aus dem Vereinsleben

 

Stände von Gastunternehmen

Anubis Tierbestattungen

Tuning4Dogs

Futter der Firma Grau, Silvia Dietz

 

Schlossgartentiere

 

Flohmarkt Tierartikel

 

Flohmarkt Bücher

 

Tombola

 

Speisen und Getränke

 

Gäste

 

 

Der Kehraus

 

16. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e. V.

am 07.05.2012 im Johann-Peter-Hebel-Haus, Schwetzingen, Hildastr. 4a

 

 

1. Eröffnung und Begrüßung

durch die 1. Vorsitzende Christiane Neugebauer

 

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

25 Mitglieder sind anwesend, die Mitgliederversammlung ist somit beschlussfähig.     

 

3. Jahresbericht des Vorstandes

3.1.

8 Hunde konnten vermittelt werden. 50 Katzen wurden aufgenommen und vermittelt. 25 verwilderte Katzen wurden eingefangen, beim Tierarzt kastriert und am Fundplatz wieder ausgesetzt. 80 Kaninchen, 8 Meerschweinchen, 1 Ratte und 2 Schildkröten wurden von Mitgliedern kompetent versorgt und vermittelt.

Die im Herbst 2011 aufgenommenen Igel konnten im Mai wieder in die  Freiheit entlassen werden.

 

3.2.

Seit 2 Jahren kümmert sich Karin Franz vor allem um die medizinische Versorgung kranker und verletzter Schlossgartentiere. Mit der Ausnahme der Pfauen handelt es sich dabei um Wildtiere, für deren Unterhalt und Pflege die Schlossgartenverwaltung nicht verantwortlich ist. Pfauen, die in der Stadt umherwandern, dürfen nicht gefüttert werden.

 

3.3.

Die Tierärzte, die mit dem Tierschutzverein zusammenarbeiten, sind Frau Dr. Stammler und Herr Dr. Petrovic.

 

3.4.

Es folgten Danksagungen an alle ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder, an alle die den Tierschutz unterstützen und an alle, die mit ihren Spenden die Arbeit des Tierschutzvereins ermöglichen.

Stellvertretend wurden genannt: die Stadt Schwetzingen und die umliegenden Gemeinden mit ihrer jährlichen finanziellen Unterstützung und dem Zuschuss für die Miete der Katzenauffangstation; ebenso die beträchtlichen Zuwendungen anlässlich der Vernissage des Malers H. Brixy und Spenden der Kurt und Eva Waibel Stiftung und der Firma Isoliertechnik sowie die Unterstützung durch die Schwetzinger Zeitung.

 

3.5. Sonstige Aktivitäten im Jahr 2011:

3.5.1.

"Nimmst Du mein Tier, nehm ich Dein Tier", Urlaubsaktion, koordiniert von Gabi Hofmann.

3.5.2.

Homepage betreut von Robert Schulze. Das Internet hilft bei der Tiervermittlung.

3.5.3.  

Das Sommerfest am Samstag, den 28. Mai 2011 in der Grillhütte Schwetzingen war ein voller Erfolg. Leider waren die Informationsstände nicht gut besucht.

3.5.4.  

Das Kinderferienprogramm des Tierschutzvereins Schwetzingen fand im Tierpark Walldorf statt. Es fand großen Anklang. Leider wird es im Jahr 2012 kein Kinderferienprogramm geben.

3.5.5.

Die Vereinszeitung "Tierische Nachrichten" erscheint einmal jährlich und kam im Dezember heraus.

3.5.6.

Vor-Adventskaffee am 5. November für alle Helfer/innen in der Cafeteria des Hebelheims.

3.5.7.

Weihnachtsmarkt am 19.u. 20 November im Vereinshaus Bassermann.

3.5.8.

Futterspenden und Tierspielzeugsammlung im Fressnapf Brühl. Dort und im Real Markt  Brühl, im REWE Markt sowie bei der Fa. Raiffeisen  Schwetzingen befinden sich auch dauerhaft aufgestellte Futterspendenboxen. Diese entlasten die Ausgaben für Tierfutter.

3.5.9.

Infostand in der Fußgängerzone anlässlich des Welttierschutztages (4.Okt.) mit Unterschriftenlisten gegen Tierversuche, Kaninchenmassenhaltung und die wichtige Tierschutzverbandsklage. Das Interesse der Bevölkerung war leider gering.

3.5.10.

Aktion gegen "Zirkus mit Tieren". Vom 22. bis 26. Sept. gastierte der Zirkus Busch, der Elefanten und Tiger mit sich führte, auf dem Schwetzinger Neuen Messplatz. Am 24. Sept. demonstrierte der Tierschutzverein Schwetzingen, unterstützt von anderen Tierschutzorganisationen, mit Flugblättern gegen die nicht artgerechte Haltung der Tiere (enge Käfige, ständige Transporte). Auch über Tierdressur wurde mit den Besuchern Gespräche geführt.

3.5.11.

Aktion gegen Rodeo. Reitsport Krämer/Hockenheim veranstaltete am 5.und 6. August ein Rodeo; Am Samstagnachmittag demonstrierten Mitglieder des Tierschutzvereins Schwetzingen, unterstützt von anderen

anderen Tierschutzorganisationen mit Plakaten und Flyern gegen diese Zurschaustellung gequälter, gestresster Tiere.

 

4. Kassen / Rechnungsprüfungsbericht

Renate Lowe und Silvia Mehlau, Rechnungsprüferinnen, bestätigen mit ihrem Rechnungsprüfungsbericht (Anlage 4), dass die Kasse ordnungsgemäß abgerechnet wurde.

 

5. Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

 

6. Wahl einer Schriftführerin/eines Schriftführers

Die bisherige Schriftführerin Claudia Meyer gab den Posten aus persönlichen  Gründen auf. Die Stelle war seit Mitte 2011 vakant.

Für den Posten der/s Schriftführerin/s wurde Marliese Glaser vorgeschlagen.

Kurze persönliche Vorstellung Frau Glasers.

Die Wahl erfolgte nach Vorschlag des Vorstands ohne Wahlleiter per Handzeichen.

Frau Glaser wurde einstimmig zur Schriftführerin gewählt. Sie nahm die Wahl an.

 

7. Beschlussfassung über Voranschlag (Haushaltsplan)

Wie in den Vorjahren war es auch dieses Mal nicht möglich, einen genauen Haushaltsplan vorzulegen. Ein Teil der Ausgaben und Einnahmen (z.B. Miete Katzenauffangstation und die Zuschüsse dazu) kann zwar kalkuliert werden, doch der Rest der Ausgaben (z.B. Futter, Tierarztkosten, Medikamente) nicht.

Es wurde daher beantragt für das Haushaltsjahr 2013 keinen Haushaltsplan vorzulegen und einstimmig per Handzeichen beschlossen.

 

8. Verschiedenes

8.1.

Nach Rücksprache mit Frau Ursel Bäuerlein wurde beschlossen, nicht am Kinderferienprogramm teilzunehmen, da es wohl Probleme beim Tierpark Walldorf gibt.

8.2.

Für das diesjährige Sommerfest am 16. Juni wird um Anregungen, Vorschläge und Ideen gebeten (z.B. für eine Kinder-Tombola). Vor allem aber werden tatkräftige Helfer gebraucht, die sich auf den ausliegenden Listen für Salat und Kuchenspenden und Aufbau eintragen können.

8.3.

Dank des Vorstandes für Teilnahme und Aufmerksamkeit.

 

Schwetzingen, den 08.07.2012

 

Isoliertechnik Schwetzingen unterstützt den Tierschutzverein Schwetzingen

 

Kurz vor Weihnachten klingelte beim Tierschutzverein Schwetzingen das Telefon; es war diesmal kein Notfall, keine verletzte Katze oder flugunfähige Taube oder herrenloser Hund zu versorgen, sondern eine sympathische Frauenstimme überbrachte die frohe Botschaft, dass eine Spende von 1000,00 € übergeben werden soll.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich Christian Steidle und Sandra Steidle-Becker, Geschäftsführer der Isoliertechnik Schwetzingen dazu entschlossen, anstelle von Weihnachtspräsenten für ihre Kunden eine Spende an eine gemeinnützige Einrichtung ui übergeben.

 

Ein besonderes Augenmerk bestand darin, dass die Unterstützung einer lokalen Organisation in Schwetzingen zugute kommt. In diesem Jahr wurde der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung ausgewählt.

 

Frei nach Albert Schweitzer "Ehrfurcht vor dem Leben ist grenzenlose Verantwortung für alles, was lebt" soll das beachtenswerte Engagement der ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfer und Helferinnen des Tierschutzvereins Schwetzingen unterstützen und somit das Schicksal von ausgesetzten, abgegebenen und kranken Tieren verbessert werden.

 

Auch der Schwetzinger Zeitung soll an dieser Stelle einmal gedankt werden, dass sie für den Tierschutzverein Schwetzingen immer ein offenes Ohr hat.

 

 

Text zum Foto:

Christiane Neigebauer (links) und Angelika Wallner (rechts), die beiden Vorsitzenden vom Tierschutzverein Schwetzingen freuen sich über die Spende von Sandra Steidle-Becker und Christian Steidle.

 

 

 

 

 

Advents-Matinee bei Dietmar Brixy

 

 

Der bekannte Mannheimer Maler Dietmar Brixy lädt auch dieses Jahr wieder seine Freunde der Kunst zu Advents-Matineen mit musikalischer Umrahmung ein. Bei diesen Veranstaltungen wird es wie in jedem Jahr Verlosungen einiger seiner Kunstwerke geben. Der Erlös kommt der Lebenshilfe Mannheim e.V. und dem Schwetzinger Tierschutzverein zugute. Wir danken Dietmar Brixy und seinen Mitarbeitern, die alles so gut organisieren, dass sie auch in diesem Jahr wieder an uns gedacht haben und wünschen Allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und ein Gutes Neues Jahr!

 

 

Wo macht Ihr Tier Urlaub ?

 

Nicht an alle Urlaubsorte kann man sein Haustier mitnehmen bzw. nicht jedes Tier verreist gerne. Idealerweise übernehmen dann Kinder, Eltern oder Freunde „die Urlaubsvertretung“.

 

Wenn es keine solche Betreuung für Hund, Katze, Kaninchen & Co. gibt, möchte der Tierschutzverein Schwetzingen mit seiner Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier“ verhindern, dass diese Tiere an Parkplätzen oder Autobahn-Raststätten einfach ausgesetzt werden oder eine kostenpflichtige Tierpension gefunden werden muss.

 

Gesucht werden daher tierliebe Menschen, die entweder auf Gegenseitigkeit ein Tier betreuen (nimmst Du meins nehm’ ich Deins) oder die kein Tier besitzen aber für eine gewisse Zeit ein Tier zur Pflege nehmen oder es evtl. in der gewohnten Umgebung versorgen können.

 

Wenn Sie an dieser Aktion teilnehmen und evtl. eine dauerhafte Betreuungs-Partnerschaft herstellen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Hofmann unter Telefon 06224-147885 oder per E-mail unter tierschutzverein-schwetzingen@gmx.de

Katzenauffangstation des TSV Schwetzingen

Unsere Station gibt es schon sehr lange. Bereits 1996 wurde sie auf dem gleichen Gelände eingerichtet. Zuerst sehr einfach, sie wurde in zwei der etwas abgelegenen Hallen, in der ehemaligen Lehrwerkstatt und einem ehemaligen Büro der damaligen Firma untergebracht.

 

Im Jahr 2000 zogen wir teilweise ins Bürohaus um und im Jahr 2002 begann der Umbau des oberen Stockwerks. Das Ergebnis war die heutige Auffangstation. Gedacht war und ist sie als kurzfristiges Zuhause für ausgesetzte, aufgefundene und abgegebene Katzen. Von hier aus suchen wir neue Plätze für die armen Kreaturen, in neuen Familien oder an betreuten Futterplätzen.

 

Die Katzen die bei uns landen kommen aus verschiedenen Gründen zu uns: sie werden abgegeben, aus finanziellen Gründen, wegen Allergie eines der Familienmitglieder oder weil sich das Umfeld so stark geändert hat, dass man keine Tiere mehr halten kann. Oft schaffen sich Menschen auch Tiere an und bedenken dabei nicht, dass es Lebewesen sind, mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Manchmal hat man auch schlicht und einfach vergessen, den Vermieter zu befragen und der untersagt es.

 

Dann nehmen wir Tiere auf, die zugelaufen sind und deren Besitzer sich nicht mehr ermitteln lässt. Und die dritte Gruppe ist die der „wild“ aufgewachsenen Tiere. Hier sind oft schon die Vorfahren nicht an den Menschen gewohnt, sie wachsen ohne menschliche Zuwendung auf. Diese Katzen müssen mit Fallen eingefangen werden und man versucht dann, sie je nach Alter, an den Menschen zu gewöhnen und sie „zahm“ zu machen. Für diese schwierige Gruppe haben wir seit dem letzten Jahr drei neue ehrenamtliche Mitarbeiter, die hier schon ganz tolle Erfolge aufweisen können.

 

Die ehrenamtliche Arbeit wird wie folgt geleistet:

  • Unser Morgendienst (Montag – Freitag) ab ca. 08:00 Uhr wird durch unsere Frauen, die nicht berufstätig oder bereits in Rente sind, geleistet. Hier wird gefüttert, die Klos werden gereinigt, Wäsche wird mitgenommen zum Waschen und die Hälfte der Zimmer (im ganzen 7) wird geputzt. Natürlich wird auch ausgiebig geschmust und gestreichelt.

  • Der Abenddienst (Mo.-Fr) durch unsere berufstätigen Frauen ab ca. 18:00 Uhr füttert, reinigt die Klos und macht Ordnung in den Zimmern. Auch hier wird geschmust und gestreichelt. Der Wochenenddienst (Sa. und Sonntag, jeweils morgens) füttert, reinigt die Klos, putzt die andere Hälfte der Zimmer, manchmal auch noch das Treppenhaus und die Toilette.

  • Der Wochenende - Abenddienst füttert, reinigt die Klos und macht die Vermittlungen.

Momentan haben wir auf die vor beschriebenen Art ca. 15 Frauen im Einsatz. Unterstützt werden diese Arbeiten durch die oben erwähnten „Streichler“, die sieben Tage!! in der Woche zum Streicheln und Spielen kommen.

 

Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die Helfer, die zur Zeit sehr emsig mit Falle und Körben unterwegs sind, um die „Verwilderten“ einzufangen, zum Kastrieren zu bringen, sie in der Station unterzubringen und sie nach einigen Tagen der Pflege bei uns wieder an den Fundort zurück zu bringen (wenn sie dort gefüttert werden).

 

Da die meisten unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter noch berufstätig sind, ist die Doppelbelastung Verein/Privatleben für manchen sehr groß. Wir suchen aber nicht nur für unsere Katzenstation ehrenamtliche Hilfe, sondern auch in anderen Bereichen (Kleintiere, Hunde, Vereinsfeste, Informationsstände etc.).

 

Zum Sterben in den Keller

Fassungslos stand die Mitarbeiterin des Tierschutzverein Schwetzingen im Keller eines Hauses in Schwetzingen und konnte nicht glauben, was sie sah. In einer dunklen Ecke des kalten Holzverschlages stand ein Vogelkäfig mit einem blauen Wellensittich als Bewohner. Das Tier hatte nur noch wenig zu fressen, Kolbenhirse und Leckerbissen waren längst aufgefuttert, nur noch die abgegrasten Holzstäbe hingen im Käfig. Das Wasser war wohl schon länger zur Neige gegangen, die Tränke war völlig trocken.

„Ich habe den Käfig genommen und bin gegangen. Eigentlich sollte man so jemanden anzeigen, aber damit gibt man demjenigen, der so mit einem hilflosen Tier umgeht, nur noch unnötige Aufmerksamkeit. Und bisher hat sich der „Besitzer“ noch nicht bei uns gemeldet. Feig ist er also auch noch!“ so die Mitarbeiterin des TSV Schwetzingen.

Lange hätte der kleine Kerl nicht mehr gelebt, zumal es auch kalt im Keller war. Auch hier wieder die Frage: warum kann man sich nicht an ein Tierheim oder einen TSV wenden, wenn man ein Tier nicht mehr halten will oder kann.

Für den kleinen blauen Kerl wurde bereits ein neues Zuhause gefunden, bei Leuten, die die Würde eines Tieres respektieren und gut mit ihm umgehen.

 

Tierschutzverein Schwetzingen 0173 / 45 40 254

Igellust – Igelfrust

Ich hatte Robert, unseren Herrn über die Homepage des TSV Schwetzingen bereits vor längerer Zeit versprochen, etwas über unsere Arbeit zu schreiben. Warum nicht mal etwas über Igel – wir sind schließlich kein reiner Katzenverein, sondern kümmern uns, wenn möglich, um alle tierischen Zwei- und Vierbeiner.

Die bereits im September und dann noch im Oktober und November gefundenen Igelkinder sind meistens untergewichtig und erreichen selten ohne menschliche Hilfe ihr benötigtes Überwinterungs-Kampfgewicht von mindestens 500-700 gr. Kein Mensch weiß, warum diese putzigen Säuger so spät auf die Welt kommen müssen. Viele Igelkinder verlieren daher leider auch in den ersten Lebensmonaten durch einen plötzlichen Wintereinbruch ihr Leben.

 

Wenn die Finder bei uns anrufen und erzählen: „Wir haben da beim Spaziergang (oder im Garten) einen kleinen Igel gefunden, lautet in der Regel die erste Frage: haben Sie nachgeschaut, ob die Mutter oder andere Geschwister in der Nähe sind? Was wiegt er etwa?“.

Wenn das alles geklärt ist (keine Mutter oder Geschwister sichtbar und deutlich unter 500 gr. – hier kommt es auch auf das Wetter und den Fundzeitpunkt an – dann nehmen wir das Kerlchen auf. Während ich das hier schreibe, päppele ich im Keller (nicht zu warm, nicht zu kalt!!) gerade 8 untergewichtige Igelchen auf. Gott sei Dank ist das Wetter noch sehr mild (teilweise bis 17 Grad am Tag und kein Nachtfrost).

 Für die Igelkinder, die die nächsten Tage noch mindestens ein Gewicht von 500-600 gr. erreichen, habe ich bei tierlieben Gartenbesitzern Überwinterungsunterkünfte. Ich nenne das immer „betreutes Wohnen“. Die Kerlchen werden in einem mit Hasendraht abgesteckten „Igelgelände“ von ca. 2-3 qm untergebracht. Dort stehen Igelhäuschen, es liegt ein Laubhaufen dabei und die Kleinen räumen sich ihre Häuschen so ein, wie sie es möchten. Wir Menschen machen es meistens falsch! Und dann muss umgeräumt werden!

Dort werden sie noch fleißig weitergefüttert und fallen dann, wenn es ordentlich kalt wird, in den wohlverdienten und auch nötigen Winterschlaf. Im Frühjahr nach dem Aufwachen wird zugefüttert und irgendwann werden unsere Igelchen, die dann bisweilen Gewichte um die 800-1000 gr. aufweisen, wieder ausgewildert. Möglichst dort, wo sie gefunden worden sind. Denn Igel haben ein gutes Gedächtnis!

Für jedes Tier wird eine Karteikarte geführt, auf der vermerkt wird, wo sie gefunden wurden, wann und wie sie in der Aufpäppelphase entwurmt und entfloht wurden und wie sich ihr Gewicht ändert. Es ist zwar eine ziemlich aufwändige Angelegenheit, bringt aber auch nach über 10 Jahren Igelschutz noch viel Freude.

 

Noch ein paar Worte zum Futter: am liebsten mögen sie Katzenfutter, sowohl Naß- als auch Trockenfutter. Das im Handel angebotene Igelfutter verschmähen sie meistens. Tiere, die so absolut gar nichts fressen wollen, sollte man mit Rührei (ohne Fett, einfach in der Pfanne anrühren) locken. Das mögen die meisten Stachler. Zum „Überlisten“ legt man das Rührei dann einfach auf das Katzen-Naßfutter und meistens klappt es dann auch mit dem Fressen. Weil Igel kleine Stachelschweine sind und meistens durch Futternäpfe und auch Wassernäpfe marschieren, spare ich mir den Wassernapf und gebe etwas zusätzliches Wasser ins Nassfutter. Nur bei Trockenfutter, während der Winterschlafphase gegeben, stelle ich Wasser dazu.

BS

 



Alle Rechte vorbehalten: Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V., Postfach 1912, 68709 Schwetzingen